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Meist verwendete Begriffe (Glossar)

Alle Begriffe zu Markisen

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A

Acrylstoffe

Für die Markisenstoffe wird Acryl- oder Polyesterfaser (siehe sunsilk) eingesetzt. Acrylstoffe haben aus sich heraus eine besonders hohe Stabilität gegenüber der aggressiven Kraft der Sonne. Ungeschützte Fasern aus Polyester, Baumwolle, Nylon, Polyäthylen oder ähnliche verlieren im Laufe der Jahre deutlich an Reißfestigkeit. Bei Acrylgeweben baut die ultraviolette Strahlung der Sonne die Gewebefestigkeit sehr viel geringer ab. Darüber hinaus schützt das Acryl als Grundsubstanz die Farbpartikel in der Faser, so dass die Farben lange leuchtend und frisch bleiben.

Armgeometrie

Die Armgeometrie gibt an, wie die Gelenkarme zueinander stehen und welche Position sie beim Ein- und Ausfahren einnehmen. Der MBK Spin-Arm sorgt für Stabilität, ein reibungsloses Ein- und Ausfahren und verhindert ein Aufliegen des Tuches auf den Gelenkarmen.

Armlager

Armlager sind zentrale Bauteile jeder Markise: An den Drehpunkten der Markisenarme sorgen sie für die reibungslose Kraftübertragung und seitliche Stabilität z.B. bei starkem Wind. Teflonbeschichtete Bronzebuchsen, wie sie bei vielen markilux - Modellen Verwendung finden, sind die beste Garantie für Langlebigkeit und leichten, störungsfreien Betrieb.

Armstopper

Der Armstopper ist eine Art Stoßdämpfer, der beim Einfahren der Markise ein Anschlagen der Gelenkarme an das Tragrohr und somit Beschädigungen verhindert.

Ausfall

Ausfall ist der Fachbegriff für die Länge Ihrer Markise im komplett ausgefahrenen Zustand (von der Wand bis zur Außenkante des Ausfallrohrs oder der Ausfallblende gemessen).

Ausfallprofil

Ausfallprofil nennt man den vorderen Abschluss Ihrer Markise. An ihm sind sowohl die Gelenkarme als auch das Tuch befestigt. Sie schließt im eingefahrenen Zustand bündig mit der Kassette und bietet optimalen Wetterschutz.

Ausfallprofilhalter

Der Ausfallprofilhalter verbindet die Gelenkarme mit dem Ausfallprofil (daran ist das Tuch vorne befestigt).

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B

Befestigung

Fast alle Modelle können wahlweise an Wand oder Decke montiert werden, z.T. sind dazu spezielle Konsolen erforderlich. Zum Beispiel für die Befestigung an Dachsparren, Nischen oder Wärme-Dämm-Verbund-Systemen (WDVS).

Befestigungskonsole

Als Befestigungskonsolen bezeichnet man die Elemente, die als Halter an die Wand, die Decke oder den Dachsparren angeschraubt werden und in die die Markise eingehängt werden. Bei offenen Gelenkarm-Markisen wird das Tragrohr in die Konsolen eingehängt, bei Kassetten-Markisen wird jedoch der ganze Kasten an den Konsolen angebracht.

Bürstendichtung

Die Bürstendichtung ist im Dach der jeweiligen Markise montiert. Beim Einfahren der Markise wischt sie Restwasser vom Tuch und streift Verunreinigungen ab, um das Tuch und die innen liegende Technik zu schützen.

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D

Dachsparrenmontage

Bei der Dachsparrenmontage werden Markisenhalter – so genannte Dachsparrenhalter aus stranggepresstem Aluminium – in den überstehenden Dachsparren verankert. Die Markise wird in die, am Dachsparrenhalter befestigten, Wandkonsolen eingehängt und verschraubt.

Deckenmontage

Bei der Deckenmontage werden Markisenhalter – so genannte Konsolen aus stranggepresstem Aluminium – in der Decke verankert. Die Markise wird in diese Konsolen eingehängt und verschraubt.

Dichtlippe

Eine Dichtlippe ist eine Dichtung, die sich über die gesamte Markisenbreite erstreckt. Die Dichtlippe schließt die Kassette zwischen Dachprofil (das obere Alublech der Kassette) und Ausfallprofil (daran ist das Tuch vorne befestigt) im geschlossenen Zustand dicht ab.

Druckguß

Verfahren zur Herstellung von präzisen Aluminiumteilen durch Gießen von flüssigem Aluminium unter hohem Druck in eine spezielle Druckgußform. Die Zugfestigkeit und Bruchsicherheit vergleichbarer Teile sind geringer als bei gesenkgeschmiedeten Teilen.

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E

Elektroantrieb

Wahlweise werden zum Antrieb der Markisen sogenannte Rohrmotoren verwendet, die in die Tuchwelle eingeschoben werden. Damit ist der Motor nicht nur praktisch unsichtbar, sondern auch vor Witterungseinflüssen zuverlässig geschützt. Es wird ein Anschluss mit 230 V gebraucht, der von einem Fachmann anzuschließen ist. Moderne Anlagen werden inwzischen auch mit Funkbedienung und/oder Wind-Sonnen-Überwachung ausgeliefert.

Eloxierung

Eloxierung ist eine spezielle Form von schützender Korrosion, welche das Aluminium schützt. Inzwischen wird jedoch das Aluminium meist pulverbeschichtet.

Eolis 3D

Sensor für dynamische Windlasten - Schwingungs-Beschleunigungssensor, basierend auf RTS Technologie zur drahtlosen Übertragung der Windsignale. Netzunabhängig durch Batteriebetrieb.

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F

Fassadenmarkisen

Fassadenmarkisen werden von außen vor das Fenster montiert, um Innenräume zu beschatten. Das hat einen doppelten Effekt: die Sonnenstrahlen blenden nicht - z.B. an Bildschirmarbeitsplätzen - und die Räume bleiben im Sommer angenehm kühl.

Führungsschienen

Führungsschienen sind Teil einer Wintergarten- oder Fassadenmarkise. Sie befinden sich rechts und links vom ausgefahrenen Tuch und dienen als seitliche Führung für das Markisentuch. Das Tuch wird hierbei durch das Eigengewicht des Ausfallprofils und des Tuches gestrafft. Die Führungsschienen werden über Befestigungskonsolen montiert.

Funkbedienung

Dieser Rohrmotor wird per Funk angesteuert. Es muss kein Schalter montiert werden, sondern ein kleiner Handsender sorgt für das nötige Signal. Der Vorteil dieser Technik ist der geringe Montageaufwand und die Markise kann von jedem beliebigen Punkt gesteuert werden. Die Reichweite beträgt ca. 300 Meter. (Siehe Elektroantrieb))

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G

Gehäuseprofile

Bei den Markisen unterscheidet man zwischen offenen Anlagen, die zum Schutz des aufgerollten Tuchs ein Schutzdach haben können (Aufpreis) - den Hülsen-Markisen, bei denen das Tuch in einer Hülse geschützt ist und die Technik unten offen liegt - und schließlich den Kassetten-Markisen, bei denen das aufgerollte Tuch samt der Technik rundum geschützt ist. Bei den Kassettenmarkisen spricht man auch von Gehäuse, weil die gesamte Technik und das aufgerollte Tuch in einem Kasten verschwinden. Die Gehäuseprofile sind üblicherweise aus Aluminium.

Gelenkarm

Das Herzstück der Markise. Gelenkarme funktionieren wie der menschliche Arm. Nehmen Sie einfach mal die Hände mit den Daumen nach oben vor die Brust – jetzt ausstrecken und schon ist die Markise ausgefahren. Die Gelenkarme Ihrer Markise werden entweder per Doppelseil, Flexband oder mit starken Rundstahlketten bewegt. Innenliegende Stahlfwedern gewährleisten hohen Bedienkomfort und straffe Tuchspannung. Auch wenn Sie Ihre Markise nicht komplett ausgefahren haben.

Gelenkteile

Gelenkteile werden aus Aluminium gefertigt und garantieren leichten Lauf und lange Haltbarkeit.

Gesenkgeschmiedetes Aluminium

Ist eine Bearbeitungsform von Aluminium für dreidimensionale Teile von extremer Festigkeit bei relativ hoher Elastizität. Im Gegensatz zu Aluminiumguss, mit großer Härte und Sprödheit.

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H

Halbkassetten-Markise

Im eingefahrenen Zustand schließen sich das Ausfallprofil (daran ist das Tuch vorne befestigt) und das halbrunde Dach als Wetterschutz um Tuch und Technik. Nach unten steht noch ein Spalt offen. Eine kostengünstige Alternative zur Kassetten-Markise.

Hülsen-Markise

Im eingefahrenen Zustand schließen sich das Ausfallprofil und das halbrunde Dach als Wetterschutz um Tuch und Technik. Der untere Bereich der Markise bleibt offen und die Arme liegen außen. Dieser kann mittels einem Volant oder einer Profilverbreiterung abgedeckt werden.

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I

Imprägnierung

Die Imprägnierungen auf den Markisentüchern schützen nicht nur vor Wasser durch einen wasserabperlenden Effekt, sondern auch vor fettigem Schmutz. Sogar Öl perlt ähnlich wie Wasser von diesen Stoffen ab.

Imprägnierung

Polyacryl-Sonnenschutzgewebe ist mit einem wasserabstoßenden Finish imprägniert und bleibt bei guter Pflege und einem Neigungswinkel von mindestens 14° während einem kurzen, leichten Regenfall regenbeständig. Bei längeren Perioden und/oder schwerem Regenfall muss die Markise geschlossen bleiben oder eingerollt werden, um Schaden zu vermeiden. Ist das Tuch nass geworden, muss die Markise später zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

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K

Kassetten-Markise

Der Rund-um-Schutz für die eingefahrene Markise. Ausfallprofil (daran ist das Tuch vorne befestigt) und Kassette bieten gemeinsam den kompletten Wetterschutz, da die Markise im eingefahrenem Zustand komplett geschlossen ist. Kassetten-Markisen sind konsequent auf Langlebigkeit ausgerichtet.

Keder

Über den Keder ist das Markisentuch mit dem Ausfallprofil (die Querstrebe vorne an der Markise) und der Tuchwelle verbunden. Dies sichert ein straffes Tuch auch bei Temperaturschwankungen.

Kippgelenkarm

Diese patentierten Gelenkarme sind im eingefahrenen Zustand besonders Platz sparend untergebracht. Die Arme werden beim Einfahren hoch gekippt und liegen so optimal in der Kassette – beim Ausfahren kippen sie zurück in die eingestellte Neigung, rasten ein und bewegen sich dann in einem gleich bleibenden Abstand zum Tuch. Ein Aufliegen des Tuches wird vermieden.

Knickfalten

entstehen bei der Konfektion und beim Falten des Sonnenschutztuches. An der Stelle der Falte kann im Gegenlicht, vor allem bei hellen Farben, ein dunkler Strich sichtbar werden.

Konstruktionsteile

Konstruktionsteile wie Gehäuseprofile, Schutzdächer etc. sind alle aus stranggepresstem Alumnium gefertigt - das verringert das Gewicht der Anlage und erhöht die Sicherheit. Vor allem aber hält dieses Material extrem lange, ist nahezu unverwüstlich und sieht auch nach Jahren noch gut und gepflegt aus.

Kopplung

Um eine Markisenbreite über die jeweils maximale Markisenbreite hinaus zu erzielen, können Markisen gekoppelt werden – in der Praxis bedeutet das: Zwei Markisen werden nebeneinander montiert. Dabei entsteht zwischen den Markisen eine Lücke, durch die Sonnenstrahlen einfallen können. Um das zu vermeiden, kann unter dem Schlitz ein schmaler Tuchstreifen (die Schlitzabdeckung) geführt werden.

Kurbel

Die Gelenkarm-Markisen können mit Handkurbeln oder mit Elektromotor betrieben werden.

Kurbelgetriebe

Das Kurbelgetriebe überträgt die Kraft zum Auf- bzw. Abwickeln des Tuches auf die Tuchwelle. Ein Endanschlag verhindert eine Fehlbedienung beim Abwickeln des Tuches und somit ein fehlerhaftes Aufwickeln des Markisentuches.

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L

Lichtleiste

Mit den Lichtleisten können Markisen – für eine stimmungsvolle Terrassenbeleuchtung bei Dunkelheit – nachträglich mit Halogen- bzw. LED-Lampen ausgestattet werden. Breite und Farbe werden auf die jeweilige Markise abgestimmt.

Little Big

Der Begriff Little Big (LB) steht für eine Innovation. Durch eine spezielle Anordnung der Arme können nun auch Markisen produziert werden, deren Ausfall größer ist als die Breite der Markise. Dazu müssen die Gelenkarme beim Ein- und Ausfahren teils übereinander gefahren werden. Dies eignet sich besonders für tiefe und schmale Terrassen/Balkone. Diese Technik steht jedoch nur für offene und Hülsen-Markisen zur Verfügung (nicht bei Kassetten-Markisen).

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M

Mittelgelenk

Das Mittelgelenk verbindet die beiden Armteile (Ober- und Unterarm) eines Gelenkarmes – in der Funktion gleicht es damit dem Ellenbogengelenk des Menschen. Da hier besondere Belastungen auftreten, empfehlen wir gesenkgeschmiedete Gelenke in Verbindung mit Doppelseiltechnik, einer stabilen Edelstahlkette oder Segmentumlenkungen.

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N

Neigungsverstellung

Über die Justierung der Gelenkarme kann die Markisenneigung von uns bei der Montage steiler oder flacher eingestellt werden. Dadurch können Sie die Markise der jeweiligen baulichen Situation individuell anpassen und z.B. eine größere Durchgangshöhe erreichen. Bei steilerer Stellung haben Sie einen besseren Schutz vor der tief stehenden Sonne. Mittels einem Solomatic-Getriebe kann dies sogar bequem per Kurbel erfolgen.

Neigungswinkel

Der Neigungswinkel Ihrer Markise wird bei der Montage vom Fachbetrieb individuell fixiert. Möchten Sie den Neigungswinkel selbst verstellen, brauchen Sie ein Neigungsverstellgetriebe, das es bei einigen Modellen als Zusatzausstattung gibt.

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O

Offene-Markise

Offene-Markisen haben keinen eigenen Wetterschutz wie z.B. ein Dachprofil oder eine Kassette. Sie machen Sinn, wenn sie am Ort der Anbringung (z.B. unter Balkonen oder Dachvorsprüngen) durch die bauliche Situation vor Wind und Wetter ausreichend geschützt sind und daher keinen zusätzlichen Schutz benötigen. Optional kann mit einem Regenschutzdach der Schutz des Tuches verbessert werden.

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P

Pflegeleichtigkeit

Verschmutzungen durch Luftverunreinigungen werden am besten in regelmäßigen Abständen trocken ausgebürstet. Kleine Flecken behandelt man wie folgt:

  • Handschrubwäsche ca. 30° C mit handelsüblichen Feinwaschmitteln
  • mit klarem Wasser mehrmals nachspülen
  • Vorgang so lange wiederholen, bis das Gewebe sauber ist (Waschmittelrückstände müssen restlos entfernt sein)
  • Tuch trocknen lassen
  • für eine evtl. notwendige Nachimprägnierung Zeltimprägnierspray benutzen.
Pulverbeschichtung

Bei einer Pulverbeschichtung wird auf dem zu beschichtenden Untergrund ein Polyester-Pulver aufgesprüht und dann im Ofen zu einer geschlossenen Schicht "gebacken". Der Vorteil der Pulverbeschichtung ist, dass bei der Beschichtung selbst keine Lösungsmittel frei werden, wie bei der üblichen Lackierung und dass die Pulverbeschichtung besonders zäh ist, was bei schlagartiger Belastung auf die Beschichtung große Vorteile gegenüber den verwendeten spröderen Lacken hat, die bei solcher Behandlung abplatzen. Wir bieten alle Farben der RAL-Standard-Karte an.

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R

Regen-Schutzdach

Das Regen-Schutzdach besteht aus hochwertigem, beschichtetem Aluminium und schützt die eingefahrene Markise (Tuch und Technik) vor Nässe und Feuchtigkeit von oben – z.B. durch Regen, Hagel oder Schnee.

Regenabfluss

Nass werden kann jede Markise mal: Damit das Wasser beim Einfahren zuverlässig abläuft, gibt es je nach Bauart verschiedene, durchdachte Ablaufvorrichtungen für Regen und Quetschwasser. Wird die Markise nass eingerollt, muss sie unbedingt bei nächster Gelegenheit zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

Regenwächter

Markisenstoffe brauchen sich vor Regen nicht zu fürchten. Allerdings kann zuviel Regen einen Wassersack bilden und so das Tuch und die Mechanik schädigen. Daher wünschen viele Verbraucher den Schutz der Markisenanlage auch vor Regen. Über einen elektrischen Kontakt wird gemessen, ob es regnet und in solch einem Fall die Markise automatisch eingefahren.

Rohrhalter

Als Rohrhalter werden die Verbindungsstücke (üblicherweise aus Aluminium) bezeichnet, die an den äußeren Enden der Markise die Tuchwelle mit dem Tragrohr verbinden.

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S

Schwingungssensor

Der Wind-Schwingungssensor erkennt Schwingungen und andere Bewegungen des Sensorbauteils und erweitert den Schutz der Gelenkarm-Markisen mit Funkbedienung. Überschreitet die Intensität der Bewegung einen individuell einstellbaren Schwellenwert, wird eine an einem eingelernten Funkempfänger angeschlossene Markise dadurch eingefahren. Im Gegensatz zu konventionellen Sensoren mit Flügelrad, die in der Regel an Wind- und Sonnen exponierter Lage montiert werden müssen, erfasst der integrierte Schwingungssensor die Windbelastung elektronisch direkt an der Markise in 3 Richtungen (3D). Eine zusätzliche Verkabelung bzw. Anschlüsse sind nicht notwendig.

Seitenbahnenlängung

Das Tuch wird meist durch ein aktives Federsystem im Arm fast permanent auf Spannung gehalten. Nähte und Säume wirken zwar wie eine Verstärkung, müssen aber auch die meiste Belastung aushalten. Beim Aufrollen des Tuches liegen die Säume und Nähte übereinander, was Druck und Spannung noch erhöht. Nähte und Säume werden platt gedrückt und nehmen dadurch in der Länge zu. Dies kann beim Ausfahren der Markise dazu führen, dass die Seitensäume leicht herunterhängen.

Solomatic

Mittels einem Solomatic-Getriebe kann die Justierung der Gelenkarme kann die Markisenneigung bequem per Kurbel erfolgen. Dadurch können Sie die Markise der jeweiligen baulichen Situation individuell anpassen und z.B. eine größere Durchgangshöhe erreichen. Bei steilerer Stellung haben Sie einen besseren Schutz vor der tief stehenden Sonne.

Sonnenwächter

Vielfach werden Markisen eingesetzt, um das Aufheizen des Wohn- oder Schlafzimmers während des Tages zu verhindern. Für solch einen Fall ist es praktisch, wenn die Markise automatisch dann ausfährt, wenn die Sonne scheint und wieder einfährt, wenn Wolken sie verdunkeln. Ein Sonnenwächter wird stets kombiniert mit einem Windwächter geliefert. Dies gibt zusätzliche Sicherheit, denn die Markise wird immer dann eingefahren, wenn der Wind zu stark wird und die Anlage gefährden könnte, auch dann, wenn die Sonne noch scheint.

Stranggepresstes Aluminium

Aluminium ist ein leichter und fester Werkstoff, der sich bei sehr großer Hitze und sehr großem Druck etwa so verformen lässt, wie der Teig von Spritzgebäck. Auf diese Weise ist es möglich, sehr komplizierte Formen über eine große Länge zu produzieren. Aus diesem Grund werden alle Langteile und auch sehr viele Halter aus stranggepresstem Aluminium hergestellt. Die übliche Bearbeitung von stranggepresstem Aluminium ist das einfache Absägen. Die Konservierung erfolgt über die Pulverbeschichtung oder die Eloxierung, die eine spezielle Form von schützender Korrosion erzeugt. Der Vorteil von stranggepresstem Aluminium ist die hohe Elastizität, verbunden mit extremer Bruchfestigkeit.

Sunis

Solarbetriebener Sonnenlichtsensor - Der Sensor Sunis RTS schützt vor Sonne und kann flexibel an jeder Fassade montiert werden. Er gibt Markisen mit Funkmotor Aus- und Einfahrbefehle, ganz ohne Verkabelung mit dem Stromnetz.

Sunsilk

Sunsilk ist der Markenname eines neu entwickelten Markisenstoffes, der aus Polyester besteht. Das besondere an sunsilk ist, dass ein neuer UV-Blocker das Gewebe und die Farben hervorragend vor dem Ausbleichen und dem sonnenbedingten Abbau der Reißfestigkeit schützt. Das Gewebe ist glatter und damit weniger verschmutzungsempfindlich als die herkömmlichen Stoffe aus Acryl. Da das Gewebe auch leichter und etwas dünner als Acrylgewebe ist, leuchten die Farben unter der Markise ungleich intensiver. sunsilk ist reißfester und biege- und scheuerbeständiger als herkömmliche Markisenstoffe aus Markenacryl.

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T

Thermax

Der Thermax-Dübel wurde von fischer speziell für die Befestigung von Markisen-Konsolen in wärmegedämmtem Mauerwerk entwickelt. Durch seine entkoppelte Gewindestange entsteht keine Wärme- bzw. Kältebrücke - diese Befestigungsart ist gem. der neuen Wärmeschutzverordnung vorzuziehen.

Tragrohr

Das Tragrohr ist üblicherweise ein Stahlrohr, an dem die Markisenarme über die Rohrhalter, die Tuchwelle und auch die Konsolen angebracht sind. Kassettenmarkisen haben vielfach kein Tragrohr, wenn der Kassettenkasten selbst als tragend ausgeführt ist. Beim Tragrohr kommt es darauf an, dass es sich möglichst wenig verbiegt, um die enormen Kräfte zu übertragen, die vom Markisentuch auf das ganze Gestell bis hin in die Konsolen geleitet werden. Grundsätzlich gilt deshalb bei Markisentragrohren, dass ein größtmöglicher Durchmesser auch eine größtmögliche Biegesteifigkeit erreicht. Meist werden quadratische Tragrohre mit 40 mm Kantenlänge verwendet.

Transolair

Transolair ist der Markenname eines Markisenstoffes aus Markenacryl mit einer besonderen Lochanordnung. Diese erlaubt bei sehr guter Beschattungswirkung den klaren Blick nach außen. Damit sind diese Stoffe besonders bei den Anwendungen geeignet, wo man ermöglichen möchte, dass der Markisenbenutzer gleichzeitig den Blick ins Freie und Schatten hat. Wintergartenmarkisen und Fenstermarkisen bieten sich für Transolair besonders an. Bei den dunklen Farben werden sogar die Vorschriften der EU-Bildschirmarbeitsplatzverordnung erfüllt.

Tuchlager

Bei sehr breiten Markisenanlagen kann in der Mitte der Tuchwelle ein leichter Durchhang entstehen: Damit das Gewebe beim Ein- und Ausfahren nicht über Konstruktionselemente schleift, wird ein stützendes Tuchlager eingebaut.

Tuchwelle

Tuchwellen sind die drehbar gelagerten Wellen, meistens am oberen Rand der Markise, auf die das Markisentuch aufgewickelt wird. Es wird deshalb auch von Wickelwellen gesprochen. Je stärker eine Tuchwelle durchhängt, desto stärker wird auch das Tuch selbst durchhängen. Das Ziel einer aufwendigen Markisenkonstruktion ist deshalb, eine möglichst biegesteife Tuchwelle zu erzielen. Dies wird üblicherweise durch eine Vergrößerung des Durchmessers erreicht. Im Markt sind Tuchwellen von 60 bis 85 mm zu finden.

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V

Vario-Volant

Beim Vario-Volant ist im Ausfallprofil eine kleine Wickelwelle angebracht, auf der ein ausfahrbarer Volant aufgewickelt wird. Einen Vario-Volant gibt es mit Ausfahrlängen zwischen 50cm und 200cm. Durch einen Vario-Volant  ist es möglich, z. B. abends auf der Terrasse die Wärme des Tages länger zu speichern und sich zugleich vor fremden Blicken zu schützen. Damit entsteht gewissermaßen ein weiteres Zimmer im Freien. Üblicherweise wird der Vario-Volant per Handkurbel heraus- bzw. hereingefahren - allerdings bieten einige Modelle auch eine motorische, wahlweise mit Funksteuerung, Bedienung an.

Verzinkung

Mit Hilfe der Verzinkung wird ein sehr dauerhafter Schutz von Stahl vor Rost erreicht. Selbst Kratzer "heilt" eine Verzinkung, so dass auch bei einer verkratzten Oberfläche kein Rost zu befürchten ist. Diese Dauerhaftigkeit der Verzinkung kann man an den Masten von Straßenlaternen unschwer erkennen.

Volant

Der Volant ist ein Tuchstreifen (sog. Schabracken), der unten am Ausfallprofil (daran ist das Markisentuch vorne befestigt) angebracht ist. Optisch bildet er einen klassisch-schönen Abschluss und bietet bei tief stehender Sonne zusätzlichen Blend- und Sonnenschutz. Bei offenen Markisen verdeckt und schützt er im eingefahrenen Zustand zusätzlich die Markisenarme. Sie sind oft im Lieferumfang enthalten oder es gibt sie nachträglich in verschiedenen Formen, z.B. gewellt oder gerade.

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W

Wandanschlussprofil

Wird eine Markise über Markisenhalter (Konsolen) an der Wand befestigt, steht die Markise ein Stück von der Wand ab – es entsteht ein Spalt. Das Wandanschlussprofil, welches für einige Markisen-Modelle erhältlich ist, deckt diesen Spalt auf Wunsch ab. Damit kein Wasser unter das Wandanschlussprofil läuft, verfügt es über eine Dichtlippe.

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

kann entlang der Seitensäume, im Bereich der Nähte und mitten in den Bahnen entstehen. Das Tuch wird an den Nähten doppelt gelegt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Die Spannung, die durch die Gelenkarme und das Durchhängen der Wickelwelle und/oder des Ausfallprofils entsteht, kann diese Effekte begünstigen. Auch wenn sich während einem starken Regen ein Wassersack gebildet hat, kann sich Welligkeit bilden. Anforderungen wie Wasserdichtheit, Steifigkeit, schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften, Einreiß- und Bruchfestigkeit, Farbechtheit und viele andere Eigenschaften werden festgelegt, gemessen, und für jeden Tuchtyp vom Weber garantiert. Obwohl bei der Herstellung nur kontrolliertes Tuch erster Wahl verwendet wird, sind der Perfektion Grenzen gesetzt.

Windwächter

Vielfach werden Markisen eingesetzt, um das Aufheizen des Wohn- oder Schlafzimmers während des Tages zu verhindern. Allerdings gibt zusätzliche Sicherheit, wenn die Markise immer dann eingefahren wird, wenn der Wind zu stark wird und die Anlage gefährden könnte, auch dann, wenn die Sonne noch scheint - oder die Markise gerade nicht beobachtet wird. Eine gängige Methode dies das Messen der Windsträke mit einem Windrad oder einem Rüttel-Sensor.

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Markilux

Quelle: Markilux

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Quelle: Weinor

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